Interview mit der TAZ

Vergangene Woche führten wir ein Interview mit der TAZ zu der Einweihung des Mahnmals und darüber hinaus zum Thema Querfeindlichkeit in Deutschland.
Der Gesamtartikel ist nun online verfügbar

Queerfeindlichkeit in Deutschland:
Der Hass, der bleibt

Vor einer Woche starb der trans Mann Malte C., nachdem er auf dem CSD in Münster attackiert wurde. Wie geht die Gesellschaft mit Queerfeindlichkeit um?

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(https://taz.de/Queerfeindlichkeit-in-Deutschland/!5880996/)

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Aktueller Stand und Einweihungsveranstaltung

Am vergangenen Monatg fand die letzte Begehung zwischen uns, der Stadt Osnabrück (Fachbereich Kultur und Osnabrücker Service Betriebe) und dem Steinmetzbetrieb statt um sich auf den finalen Stellplatz des Mahnmals zu einigen.

Wir freuen uns, dass es nach wie vor keine unterschiedlichen Vorstellungen zur Errichtung zwischen den Gesprächspartner*innen gab.

Soeben haben wir den Ablauf der Veranstaltung veröffentlicht.
Auch freuen wir uns, dass FOKUS e.V. uns bei der Durchführung der Veranstaltung unterstützt.

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Es ist vollbracht

Dank des großen zivilgesellschaftlichen Engagements haben wir unser Spendenziel erreicht und übertroffen. Insgesamt spendeten 45 Menschen, Organisationen oder Firmen 7.325€.

Wir wissen noch nicht wie hoch die Rechnung für die Steine, Gestaltung, Transport und Montage tatsächlich ausfällt, gehen aber von einer leichten inflationär bedingten Preissteigerung gegenüber des Kostenvoranschlages aus. Einen vorhandenen Mehrbetrag werden wir für die Kosten der Einweihungsveranstaltung sowie für die regelmäßige Pflege und Instandhaltung aufwenden. Außerdem planen wir regelmäßige Veranstaltungen und natürlich die jährlichen Mahnwachen am Todestag von Peter Hamel.

Wir danken allen Unterstützer*innen und laden gleichzeitig alle Interessierte ein, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die beiden Säulen und die Tafeln sind bestellt und in der Fertigung.

In Kürze haben wir den angekündigten letzten Vor-Ort Termin mit allen Beteiligten, um einen finalen Platz zu finden. Idealerweise ist dieser nah am damaligen Tatort. Allerdings müssen wir die Bewurzelung der Bäume beachten, einen Ort finden der möglichst nicht zu Vandalismus „einläd“ und, im besten Falle, auch noch im Lichtkegel einer Laterne steht.

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4.000€ Spenden erhalten

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass wir mit dem heutigen Tag insgesamt 4.000€ Spenden sammeln konnten und somit fast am Ziel angekommen sind.

Die Bereitschaft, von über 40 Einzelspender*innen unser Projekt zu unterstützen, überwältigt uns und macht uns gleichzeitig stolz.

Der Auftrag an den Steinmetzbetrieb, zur Herstellung der beiden Gedenksäulen, wurde inzwischen erteilt. Heute werden wir über die Formulierungen der beiden Tafeln entscheiden und, sobald weitere Spenden eingegangen sind, auch diese anfertigen lassen (können). Bitte unterstützen Sie uns weiter.

Außerdem nimmt die Gestaltung der Einweihungsfeier, am 14. September 2022 ab 11 Uhr, Form an. Wir werden Sie hier weiter auf dem Laufenden halten.

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Der aktuelle Stand

Inzwischen haben 31 Einzelpersonen, Firmen oder Institutionen Einzelspenden getätigt. Dankeschön!

Durch die zivilgesellschaftliche Bereitschaft unser Projekt zu unterstützen, haben wir inzwischen über 3.000€ für das Mahnmal und dem Gedenken an Peter Hamel gesammelt.

Wir sind sehr beeindruckt und zuversichtlich, dass wir unser Spendenziel bis zur Einweihung am 14. September 2022 erreichen.

Gleichzeitig sind wir, zusammen mit der Kunsthalle Dominikanerkirche, dabei die Einweihung zu planen. Angedacht ist derzeit ein Programm ab 11 Uhr mit einzelnen und kurzen Redebeiträgen, musikalische Begleitung und Unterstützung und Infotischen.
Die wertvolle Zusammenarbeit mit der Kunsthalle findet im Rahmen von „diamond splinters – osna’as queerstory“ (externer link) statt aber wäre ohne das zusätzliche Engagement von Irène Mélix kaum vorstellbar.

Naturstein Bruening hat uns erfreulicherweise die Erlaubnis erteilt, eine Entwurfskizze des Mahnmals veröffentlichen zu dürfen. Somit bekommt unsere Idee auch für Außenstehende eine Form. Anders als auf der Skizze sollen die Säulen jeweils 1,50 Meter hoch und 30x30cm stark sein.

Außerdem sind wir im engen Austausch um Einigkeit über die angemessene Form und Formuilierungen der Tafeln zu erreichen. Wie geplant, wird eine Säule Peter Hamel gewidmet, die andere Säule steht als Mahnmal gegen Homophobie und für Zivilcourage.

In der vergangenen Woche war unsere Initiative im Kulturausschuss Thema (wir berichteten) und fand dort ausnahmslos positive Resonanz. Wir freuen uns, dass wir nicht nur zivilgesellschaftliche Unterstützung und Anerkennung erhalten sondern diese ebenfalls auch durch politischen Gremien ausgesprochen wird.

Im August wird eine letzte Begehung mit allen Beteiligten stattfinden um den finalen Platz zu finden. Idealerweise ist dieser nah am damaligen Tatort. Allerdings müssen wir die Bewurzelung der Bäume beachten, einen Ort finden der möglichst nicht zu Vandalismus „einläd“ und, im besten Falle, auch noch im Lichtkegel einer Laterne steht.

Bis zur Einweihung ist es noch ein wenig hin und bis zum Erreichen unseres Spendenziels ist noch weitere Unterstützung notwendig. Hoffen wir, dass die Spendenbereitschaft weiter anhält.

Bitte machen Sie weiter Werbung für unsere Initiative.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommeranfang und bleiben Sie gesund.

Spendenstand inzwischen über 1.000€

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir inzwischen über 1.000€ durch
14 Einzelspenden für das Mahnmal erhalten haben.

Herzlichen Dank!

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen weiter! Bitte machen Sie weiter Werbung für ein Mahnmal gegen Homophobie und für Zivilcourage in Osnabrück und zeigen damit, dass wir den mutigen Schritt von Peter Hamel nicht vergessen.

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Unsere Initiative im Kulturausschuss der Stadt

Am 16. Juni 2022 behandelt der Kulturausschuss der Stadt unser Anliegen.

In der Mitteilingsvorlage lautet es dazu:

Peter Hamel wurde in der Nacht auf den 14.September 1994 an der Heinrich-Heine-Straße von einer Gruppe junger Männer erschlagen, nachdem er auf einen homophoben Angriff auf zwei junge Männer aufmerksam wurde und ihnen zur Hilfe kam. Mit Beschluss des Kulturausschusses vom 07.11.2019 wurde sein Name auch in die Vorschlagsliste zur Benennung von Straßen oder Plätzen aufgenommen.

Der Initiative ist es einerseits ein Anliegen, ein sichtbares und angemessenes Gedenken an Peter Hamel sowie ein dauerhaftes Mahnmal für Zivilcourage und gegen Homophobie am damaligen Tatort zu errichten. Zum anderen möchte sie aber auch dafür sensibilisieren, dass gewaltsame oder auch verbale Angriffe auf Menschen täglich stattfinden, sei es wegen ihrer sexueller oder auch religiösen Orientierung, weil sie einer vermeintlichen Minderheit angehören, aufgrund ihrer Hautfarbe oder auch Herkunft.

Der Initiative gehören Einzelpersonen aber auch Institutionen an, darunter Gay in May e.V. Osnabrück, Aids Hilfe Osnabrück e.V., Selbstverwaltetes Zentrum SubstAnZ.

Geplant und auch schon mit dem Osnabrücker Service-Betrieb abgestimmt, ist die Aufstellung von zwei Sandsteinstelen (Ibbenbürener Sandstein, 30X30 cm Grundfläche, 1,50 cm hoch), auf denen je eine Bronzetafel mit kurzen Inschriften angebracht sind.

Das Mahnmal soll am 14. September 2022 eingeweiht werden.
Die Finanzierung des Mahnmals wird durch Spenden erfolgen. Ein entsprechender Aufruf ist bereits veröffentlicht worden. Weitere Informationen unter: www.mahnmal-zivilcourage-os.de

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Spendenkampagne startet

Mit der Veröffentlichung der Homepage und der Verbreitung der Flyer startet die Spendenpampagne mit mit dem Ziel, bis zum nächsten Jahrestag des Todes von Peter Hamel, ein Mahnmal zu errichten

Wie wir dabei unterstützt werden können erfahren Sie hier

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